Erhaltungsmethoden

Pelagische Fischereien haben keinen großen Einfluss und wählen genau aus.

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Ausgewählte Geräte, die in das neue Netzdesign integriert werden können, wurden von den RSW-Schiffen in Killybegs getestet. Einige Schiffe nutzen sie nach wie vor.

Sämtliche pelagische Fischarten werden außerhalb der 12-Meilen Zone gefangen. Durch den geringen Einfluss auf den Meeresgrund, sind die RSW-Schiffe die einzigen Schiffe, die in speziellen Schutzzonen (Special Protection Areas (SPAs)) entlang der irischen Küsten, wo Korallenriffe zu finden sind, fischen dürfen.

Die Fischerei ist so ausgelegt, dass ein nachhaltiger Fischfang gewährleistet wird.Die pelagischen Fischbestände werden anhand des Regulierungssystems der gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) bewertet.

Damit nicht mehr gefangen wird, als die Fischbestände verkraften, enthalten die Erhaltungsmethoden gemäß den GFP-Bestimmungen Richtlinien für die maximal erlaubte Fangmenge, die Begrenzung des Fischereiaufwands und technische Maßnahmen (Bestimmungen in Zusammenhang mit Fischereiausrüstung und minimale Anlandegrößen). Zudem müssen alle Fangmengen und Anlandungen protokolliert und registriert werden.

Jedes Jahr wird die Größe der Fischbestände (auch die der pelagischen Fischarten) durch den Internationalen Rat für Meeresforschung (International Council for the Exploration of the Sea (ICES)) bewertet. Zulässige Gesamtfangzahlen (Total Allowable Catches TACs)) werden vom Ministerrat (Council of Ministers) am Ende eines jeden Jahres bestimmt, um die maximale Fangmenge an Fischen eines bestimmten Bestands für einen gewissen Zeitraum zu begrenzen. Die TACs werden anschließend den anderen Mitgliedsstaaten nach gewissen Kriterien präsentiert. Die Fangquote der vergangenen Jahre eines bestimmten Landes wird u. a. berücksichtigt.

Sämtliche Schiffe halten sich an die Fangquote, die von den Erzeugerorganisationen (Producer Organisations (POs)), laut historischen Rechten und der Größe des Schiffs, bestimmt werden. 2004 hat die Europäische Kommission, die regionalen Beratungsgremien (Regional Advisory Coucils) vorgestellt. Ein pelagischer regionaler Beirat (Pelagic Regional Advisory Council (RAC)) wurde ins Leben gerufen, an dem Mitglieder der irischen pelagischen Fischereiindustrie teilnehmen.

Die irische pelagische Fischereiindustrie hält sich an die pelagische Fangquote, die Irland zugeteilt wurde. Sämtliche irische Fischereischiffe werden von der Sea Fisheries Protection Authority und der irischen Navy überwacht, um die Einhaltung der Fangquoten-Richtlinien zu gewährleisten, indem sie die Logbücher sowie die Aktivität der Fischer anhand eines satellitengestützes Überwachungssystem kontrollieren.

Wissenschaftliche Forschungen

Wissenschaftliche Forschungen wurden bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts von der Royal Dublin Society durchgeführt. Anfang der siebziger Jahre schlossen sich irische Wissenschaftler zu Arbeitsgruppen zusammen und wurden Mitglieder des internationalen Rats für Meeresforschung (International Council for the Exploration of the Seas (ICES)). In diesen Gruppen diskutieren Wissenschaftler aus allen Mitgliedsstaaten über Bestandsidentität, Laichverhalten, Larven und Jungtiere, Alter und Wachstum. Zudem stellen sie eine Verwaltungsberatung bereit. Diese Beratung bildet die Grundlage für die jährliche zulässige Gesamtfangzahl (Total Allowable Catches TAC) sowie für die Verhandlungen der Fangquote, die im Dezember erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des ICES und im Abschnitt über die Europäischen Kommission für Fischerei (European Commission Fisheries Section).